Dienstag, 21. Oktober 2008

Tag 19: Kathmandu

21. Oktober 2008

Wow, Kulturschock!! Hier ist man in einer anderen Welt. Schwer zu beschreiben: Armut, traurige Strassenszenen, Smog, Verkehr und Laerm auf der einen Seite, indische Tempel, super Wetter und Temperaturen, nette Nepalis und billiges Essen und Trinken in einer sehr schoenen Landschaft und die interessanten Stadt auf der anderen Seite.

Wir haben uns mit den letzten Trekkingwaren eingedeckt und steigen morgen in den Flieger nach Lukla. Hoffentlich geht alles gut und hoffentlich ist die Sicht gut. Ab dann bin ich wahrscheinlich die naechsten drei Wochen offline. Auch was Mobilfunk betrifft.

Jetzt geht es erstmal noch zum Barber Shop zum Haare kurz schneiden. Ob das gut geht? :) Bilder werde ich erst nach unseren Trekking hochladen koennen.

An dieser Stelle noch mal: HAPPY BIRTHDAY Steffi!!!

Gepflegt Fruehstuecken ist auch hier moeglich. Pumpernikel Bakery sei dank!


Es gibt viele Motorraeder. Sehr viele!


Schoener Koenigspalast am Durbar Square. Aufwendige Holzschnitzerreien an den Fenstern und Daechern.


Es gibt einfach zu viele Haendler in dieser Stadt.








Fuer all die ganzen Fake Outdoor Artikel koennen hier die Etiketten gekauft werden... ;)

Samstag, 18. Oktober 2008

Tag 16, 17 und 18: Von Abu Dhabi/Dubai nach Bangkok und weiter nach Kathmandu

18.-20. Oktober 2008

Reisetage mit Flug von Dubai nach Bangkok und nach einem Aufenthalt von 1 Tag und 1 Nacht in Bangkok folgt der Weiterflug nach Kathmandu und Treffen von Tobi und Klemens aka Klemi.

Blick auf ein Flussdelta in Burma aus 10km Hoehe. Kathmandu Valley von oben. Die Stadt ist recht ausgefranzt. Es gibt keine klare Stadtgrenze und keine grossen Strassen und Gebaeude. Alle Haeuser sehen gleich aus.
Angekommen.
Blick von der Dachterasse unseres Hotels ueber die Daecher. Fernsicht ist wegen dem Smog nie zu geniessen.

Tag 14 und 15: Wuestensafari und Abu Dhabi

16.-17. Oktober 2008

Zusammen mit Dirk und einem Singapuri sowie unserem Fahrer ging es am ersten Tag los in die Wueste 70km entfernt von Abu Dhabi im Landesinneren. In der Wueste angekommen wurde die Luft aus den Reifen gelassen und dann ging es mit unserem fetten 4wd ab ueber die Duenen durch die Sandwueste. Die Fahrer waren schon nicht ganz so schlecht, es gab einige gute Manoever. Nach einem Zwischenstop in einer Kamelfarm gab es eine zweite Fahrt zum Camp. Es erwarteten uns arabischer Kaffee, Datteln und danach wurde gegrillt und Shisha geraucht. Der Spaziergang ueber die Duenen durch den superfeinen Sand bei Vollmond war grandios. Wir haben unter freiem Himmel mitten in der Wueste uebernachtet. Es ist dann doch recht kuehl geworden und alles war total feucht, irgendwie komisch mitten in der Wueste. Am naechsten Tag haben wir dann den Sonnenaufgang verpennt und sind nach dem Fruehstueck Sandboarden gegangen. Naja, nicht wirklich der Hit verglichen mit Powdern in den Alpen.

Zurueck in Abu Dhabi haben wir uns noch ein bisschen an den Stand gelegt und sind danach aufs Oktoberfest ins Rotan Beach Hotel gegangen. Zum Abschluss gabs dann noch ein hervorragendes Abendessen im 7* Hotel Emirates Palace. Libanesisches Buffet vom Feinsten mit gegrilltem Fleisch. Ich konnte fast nicht mehr aufhoeren zu essen, wirklich fein. Und das alles nur fuer 200 Euro fuer zwei Personen mit Getraenken. Morgen heisst es dann ausschlafen, packen und ab zum Flughafen. Ich fliege dann ueber Bangkok nach Katmandu und treffe dort Tobi und Klemens.

Schoene Strukturen im Sand auf den Duenen.




Was gugsch Du?!






Das Schlafzimmer.
Unser Camp.
Sandboarden.




Abendessen im Emirates Palace 7* Hotel.
Goldene Wasserhaehne.


Tag 13: Von Ibri ueber Al Ain nach Abu Dhabi

15. Oktober 2008

So, die Rundreise geht heute zu Ende. Nach einer interessanten Fahrt durch die omanische Wueste (genug Wasser habe ich eingepackt, der Tank war auch voll, die Kamele auf der Autobahn konnte ich immer gut umfahren) habe ich Al Ain in den VAE erreicht. Auf Grund der absolut unbrauchbaren Beschilderung habe ich noch einen 60km Umweg ueber Al Buriami gemacht. Ich bin dann ueber einen omanischen Grenzposten gefahren und habe den AUsreisestempel bekommen, aber es gab keinen VAE Posten. Ich war immernoch im Oman und hatte Angst, dass ich jetzt keinen Einreisestempel der VAE mehr bekomme. Das haette sicher Aerger am Flughafen bei der Ausreise gegeben. Ich bin dann noch 1h im Oman rumgefahren bis ich zwischen Al Ain und Al Buriami endlich auf einen VAE Posten gestossen bin. Manchmal sind die hier einfach total verplant!

Al Ain war nicht sonderlich spektakulaer. Ich habe das naturhistorische Museeum besucht und bin dann nach Abu Dhabi zu Dirk gefahren. Aber nicht bevor ich im Hilton ein fettes Stueck Schokotorte und einen frisch gepressten Pineapplejuice getrunken habe.


Fort in Al Ain. Hier wurde Sultan Zayed geboren.
Die Strasse durch die Wueste.
Kamele kreuzen :)
Und da waren sie dann auch...
Unten im Wadi laufen auch Kamele.

Tag 12: Von Nizwa nach Ibri

14. Oktober 2008

Das war ein ganz besonders schoener Tag! Ich habe ganz tolle Forts und Graeber und alte Ruinen besucht und bin weit im omanischen Bergland herumgekommen und habe so manches Wadi durchquert und Kamel am Strassenrand gesehen. Ein Fort in Bahla und die Bienenstock Graeber in Bat und Al Ayn sind so alt, dass sie auf der Liste der UNESCO Weltkulturerben stehen. Eine Oase in den Bergen oberhalb von Al Hamra war so praechtig, dass ich am liebsten dort geblieben waere. Das Rauschen der Bewaesserungskanaele im Schatten der Palmen mit Blick in ein weites Tal und ueberall total nette und entspannte Menschen. Kein Wunder, wenn ich mein Leben dort oben verbringen wuerde, waere ich auch entspannt.

Am Ende des Tages habe ich einen Anhalter mitgenommen und zum Dank hat er mich zu sich nach Hause eingeladen. Man bekommt Kaffee und Datteln und viele Fruechte serviert und alle sind maechtig freundlich. Omanis zeigen so ihren Dank. Als ich nach Familie, Frau und Kindern gefragt habe (so gut das eben ging) hat er sie alle praesentiert. Sie haben mich ewig angeschaut, als waere ich von einem anderen Planeten :) Er hatte huebsche Schwestern. Vier! Danach wollte er unbedingt meine Mobile No. haben. Mal schauen ob er anruft :) Als er mich dann noch zum Fussball spielen mit seinen Freunden mitnehmen wollte, habe ich mich dann doch dankend verabschiedet. Ich wollte ihm die Illusion von der Fussballnation Deutschland mit meinen bescheidenen Fussballkuensten nicht zu nichte machen...


Ein Bewohner der entspannten Oase oberhalb von Al Hamra..

Blick in die Taeler der Oase
In diesen Haeusern wohnen die Leute dort.


Eine Ruine in Al Sulaif. So sind die Decken der Zimmer der alten Haeuser gemacht.
Am Eingang zur Ruinenstadt.
Strassenszene in einem kleinen Ort in den Bergen.
Das Fort in Bahla, dass unter UNESCO Schutz steht und gerade mit UNESCO Geldern renoviert wird.
Der Innenhof eines Forts in Jabrin. Die Innenraeume waren extrem grosszuegig geschnitten.
Angreifern wurde heisser Dattelhonig auf den Kopf gegossen.
Malerreien im Innenraum eines Aufgangs.
Grosse Gefaesse zum lagern von Wasser und Dattelhonig.

Die Bienenkorb Graeber von Bat und Al Ayn. Gebaut 2000-3000 B.C.


In diesem Haus war ich eingeladen. Leider habe ich keine Bilder von der Familie und dem Inneren.