Samstag, 22. November 2008

Tag 50: Vang Vieng

21. November 2008

Unser Guesthouse ist billig, aber es stinkt im Bad. Das WC hat keine Spuelung und alles ist recht schmutzig. Gut, die Familie ist nett, aber wir wollen trotzdem auschecken und was Neues suchen nach dem Ausschlafen. Beim Preis von 30.000 Kip pro Nacht und Zimmer (10.000 Kip = 1,35 CHF) ist es nicht so schlimm, wenn man sich auf 50.000 Kip steigert und dann saubere, gut riechende Bettwaesche und ein sauberes Zimmer und Bad hat. Und sogar einen Balkon haben wir nun. Mit schoener Aussicht. Wir haben uns noch kurz ueberlegt in ein 20$ Resort zu wechseln und haben zum Glueck darauf verzichtet. Es lohnt sich nicht das Geld dafuer auszugeben, weil man eh kaum Zeit im Zimmer verbringt und Preis/Leistung nicht stimmt.

Wir mieten uns nach dem Ausschlafen und einem guten Muesli mit Free WiFi zwei Fahrraeder und radeln los. Hier gibt es viele Hoehlen und eigentlich wollten wir nur bis zur naechsten 2km entfernten Hoehle fahren, aber wir landen nach dem Ueberqueren einer Bruecke auf einer staubigen Schotterpiste, die sich durch malerische Landschaften zieht. Links und rechts arbeiten Bauern auf den Feldern, es sind wenige Leute unterwegs und wir beschliessen einfach mal weiter zu fahren. Ueberall kann man zu irgendwelchen Hoehlen und Badeplaetzen abbiegen. Nach ca. 10km haben wir die uns empfohlene Hoehle gefunden und steigen den steilen Weg zum Eingang nach oben. Mit Stirnlampe gehts abwaerts und nach 50m und bisschen klettern sind wir auch schon am Ende angelangt. Nicht wirklich spektakulaer. Die Aussicht und das kuehle Bier danach schon eher. Auf dem Rueckweg kaempfen wir dann bei beiden Fahrraedern mit der Technik; die Ketten der chinesischen Billigbikes faellt alle 300m runter. Mit schwarzen Fingern und recht verschwitzt kehren wir zum Hotel zurueck. Jetzt gibt es erstmal feines indisches Essen und eine Massage.

Blick vom Balkon.

Unser Guesthouse.

Die Strasse vor dem Guesthouse.

Wir haben mal wieder super Bikes ausgeliehen....

... mit denen keine Schotterpiste ein Problem ist.





Donnerstag, 20. November 2008

Noch mehr Blog...

Mirjam hat auch einen Blog. Und wenn Ihr genug von meinen Amateurbildern gesehen habt, schaut doch mal bei ihr rein. Sie macht sehr gute Bilder. Na gut, es dauert immer sehr lange und sie muss alles von allen Seiten und Stellungen aus mindestens zehnmal ablichten, aber die Bilder werden schoen!

Check it out! http://yolx.blogspot.com/

Tag 49: Luang Prabang nach Vang Vieng

20. November 2008

Reisetag. Wir haben uns fuer den Minibus entschieden, weil wir dachten das sei die gemuetlichste Variante. Fehlanzeige. Auf den endlosen kurvigen und schlechten Strassen durch die Berge werden wir ganz ordentlich durchgeschuettelt. Nach 6 Stunden Fahrt haben alle 10 Insassen gehoerig die Schnauze voll. Wir waren froh, dass wir uns gegen die Reise nach Phone Savan entschieden haben. Das haette noch einen weiteren Tag im Minibus bedeutet.

Landschaftlich ist die Fahrt allerdings lohnenswert. Und Vang Vieng ist eine Perle! Ich bin noch nicht lange hier, aber das kann ich bereits jetzt sagen. Eingebettet in eine Karstlandschaft an einem kleinen Fluss gelegen und von Urwald umgeben. Es gibt nur wenige Touristen und wenige Hotels und die Temperaturen sind sehr angenehm. Hier bleiben wir zwei Tage. Trekking im Urwald, Tubing, Kajak, kleine Doerfer im Wald und Hoehlen erkunden oder an den Fluss legen und chillen... Morgen aber erstmal wieder ausschlafen...

Ausblick auf der Fahrt durch die Berge.


Spielautomaten in Laos.

Friseurladen in Laos.

Tag 48: Luang Prabang

19. November 2008

Ausschlafen bis 12 Uhr. Endlich mal wieder. Dann gibt es erstmal ein sehr gutes Fruehstueck, um dann munter in den Tag zu starten. In den Resttag, besser gesagt. Egal, vier Stunden mit einem Mietfahrrad genuegen, um Luang Prabang mit den wichtigsten Tempeln und Kloestern zu erkunden. Die Menschen hier sind sehr freundlich, es hat wenige Touristen und alles ist recht entspannt.

Man trifft auf komische Glaeubige in den Tempelanlagen :)
Und auf komisches Kriegsgeraet...








Tag 47: Pak Beng nach Luang Prabang

18. November 2008

Wir haben heute einen Platz auf dem zweiten Boot bekommen und sitzen nun auf superbequemen ausrangierten Flugzeugsitzen :) Den zweiten Tag koennte man eigentlich streichen, schliesslich hat man langsam genug Urwald, Mekong und Motorendroenen erlebt, aber wir moechen nach Luang Prabang und es gibt keinen anderen Weg als ueber den Mekong.

Hey, und kurz vor der Daemmerung kommen wir doch tatsaechlich auch mal an! Wir suchen uns einen Tuk Tuk Fahrer aus der wilden Horde der Touristen-Abzocker raus und handeln ihn massiv runter. Im Hotelzimmer muessen dann erstmal acht Moskitos gejagt werden, bis wir uns wohl fuehlen. Wir haben sie alle erlegt! Spiegel oder Fokus eignen sich am besten zur Jagd.







Mittwoch, 19. November 2008

Tag 46: Houay Sai nach Pak Beng

17. November 2008

Nach einer nicht so guten Nacht im Miefzimmer geht es mit dem Tuk Tuk zum Bootsableger fuer die Slow Boats. Der Preis fuer das Tuk Tuk handeln wir krass runter. Die bloeden Halsabschneider versuchen es immer wieder. Am offiziellen Ticketschalter kaufen wir die Tickets fuer den zweitaegigen Slowboat-Trip nach Luang Prabang. Nach einem ausfuehrlichen Fruestueck geht es los. Leider landen wir auf dem Boot mit den unbequemen Holzbaenken. Das Boot ist zudem unerwartet voll. Die Fahrt ist trotzdem relativ kurzweilig. Wir trinken Bier, hoeren Musik, reden, lesen Buecher und schauen in die braunen Fluten und auf die endlosen gruenen Waelder. Die alternativen Speed Boats sind zwar massiv schneller, aber auch massiv unbequemer und sogar gefaehrlich.

In Pak Beng ist der Zwischenstop unserer zweitaegigen Bootsfahrt. Ich bin froh wieder festen Boden unter den Fuessen zu haben. Mit einem indischen Essen und noch mehr Bier (ich werde hier noch zum Alkoholiker) klingt der Tag aus. Die Unterkunft ist sehr komfortabel.




Dienstag, 18. November 2008

Tag 45: Chiang Rai nach Houay Say

16. November 2008

Mit dem Bus fahren wir ca. 3h von Chiang Rai nach Chiang Khong und sind nun sehr nahe der Grenze zu Laos. Die Fahrt in einem lokalen Bus fuer sehr wenig Geld war abwechslungsreich. Tolle Landschaft hier oben. Immerwieder steigen Thais zu oder aus. Etwa 50% der Reisenden sind Touristen, die alle nach Laos wollen. Der bloede Busfahrer hat uns dann doch tatsaechlich zu frueh rausgelassen und wir mussten die letzten Meter per total ueberteuertes Tuk Tuk fortsetzen. :( Irgendwie stecken die hier glaub alle unter einer Decke! Mit dem Tuk Tuk waren wir dann in 10min an der Grenze. Diese fuehrt hier oben direkt durch den Mekong und so muessen wir auf der einen Flussseite aus Thailand ausreisen und nach einer kurzen Flussueberquerung auf der anderen Seite in Houay Say das Visum nach Laos beantragen. Beides ging recht reibungslos ueber die Buehne. Welcome in Laos!

Wir finden eine nette Lodge mit leider nicht so netten Zimmern... recht muffig und feucht alles. Naja, das gute Abendessen mit Blick ueber den Mekong im Sonnenuntergang und ein Bierchen hat mich darueber hinwegsehen lassen. Wir freuen uns ueber unseren Mekong Trip. Morgen geht es los!

Unser Hotel.

Unser Bus.

Unser Ausblick.

Unser Boot.

Unser Ausblick.




Der Hausaltar im Hotel...

Tag 44: Bangkok nach Chiang Rai

15. November 2008

Nach dem tollen Fruehstueck mit free WiFi im Ethos geht es los. Wir starten frueh, weil alle Stassen um die Kao San gesperrt sind. Die Schwester des Koenigs ist vor einigen Monaten gestorben und die oeffentliche Verbrennung findet nur unweit unseres Hotels statt. Die Strassen sind ungewohnt leer, nur einige Motorraeder und unzaehlige ganz in Schwarz gekleidete Thais sind auf den Strassen. Wir laufen zu dem Platz, an dem die Zeremonie stattfindet und sehen endlose Schlagen von Menschen. Jeder moechte eine Blume an einem der Gedenkstellen fuer die Koenigsschwester ablegen. Das Militaer ist ueberall und regelt die Menschenmassen. Die Thais vereehren die Koenigsfamilie sehr. Es gibt kostenloses Wasser und sogar Mahlzeiten am Strassenrand. Sehr interessant alles, wir muessen aber trotzdem langsam los in Richtung Don Muang Flughafen.

Ein Taxifahrer faehrt uns kostenlos (!) 15 min zur naechsten BTS (Skytrain) Station. Zur Feier des Tages meint er. Ich sass selten in einem so coolen Taxi. Der Fahrer hatte sogar TV installiert und alles war voller Zettel und Bilder ausgehaengt. Echt schraeg! Wir sind dann zum Chatuchak Weekend Market gefahren um uns die Zeit vor dem Abflg zu vertreiben. Der Markt ist immer wieder beeindruckend. Er gibt hier einfach alles, von der Katze bis zum Goldschmuck.

Der Flug war kurz und entspannt. Wir sind dann der Empfehlung der Dame im Travel Office gefolgt und in die Golden Triangle Inn gefahren. Schoenes Zimmer und free WiFi. Super! Auf dem Nightmarket in Chiang Rai haben wir gegessen und Souvenirs gekauft. Die Stimmung hier oben ist viel entspannter, es ist weniger los und man kommt langsam wieder in Urlaubsstimmung. Morgen geht es mit dem Bus an die Grenze zu Laos.

Ungewohnt leere Strassen in Bangkok.


Halb Thailand steht an endlosen Schlangen an...


... oder sichert sich Plaetze entlang der Paradestrecke.

Gut gesichert durch das Militaer...

...duerfen sich immer vier Thais gleichzeitig eine Blume nehmen...

... und an einer der vielen Gedenkstaetten niederlegen.

Crazy Taxi. Vorne gibts TV, auf der Rueckbank hat er Familienalben zur Ansicht ausgelegt. Die Fahrt ist kostenlos.