Montag, 1. Dezember 2008

Tag 57: Bangkok nach Siem Reap

28. November 2008

Ein harter Trip scheint es zu sein; das sagen zumindest alle. Die Fahrt mit dem Bus von Bangkok nach Siem Reap. 12h. 450 Baht. Wir haben es aber trotzdem gewagt, da es billig ist und es mit Fliegen ja grad irgendwie nicht wirklich gut ist von Bangkok aus. Wir scheinen durch unsere Laos Fahrten allerdings langsam abgehaertet zu sein; wir finden die Fahrt ueberhaupt nicht schlimm. In Bkk werden wir von einem luxurioesen Minibus abgeholt und die 6h ueber Thailands gute Strassen zur Grenze sind angenehm. Dort hoeren wir dann, dass fuer nur 15$ Aufpreis ein Taxi die restliche Strecke in 3h anstatt mit dem Bus in 6h zuruecklegt. Das Angebot koennen wir nicht ausschlagen. Es lohnt sich. Die Fahrt ueber die schlechten Strassen von Kambodscha ist in guten Autos nur halb so schlimm. An der Grenze verbringen wir 2h mit Visumskram und Formalitaeten... und das fuer ein paar Stempel im Pass.

Selbst wenn man von Thailand kommt, ist Kambodscha ein Kulturschock. Die Menschen hier sind grad nochmal eine Stufe aermer als die Thai Landbevoelkerung. Wir werden nach der Grenze gleich von unzaehligen Verkaeufern, Kindern und sonstigen Bettlern bedraengt. Als wir aus der Grenzstadt heraus auf das Land kommen, wird es etwas besser. Die Leute sind alle sehr freundlich und hilfsbereit. Alle Winken und Gruessen von Weitem und jeder Blickkontakt wird mit einem Laecheln erwidert. Wir fahren durch unendliche Reisfelder. Am Strassenrand spielen die Kinder und fangen in jedem noch so kleinen Tuempel Fische.

Der erste Eindruck von Siem Reap erstaunt uns sehr. Die Strasse vom Flughafen in die Stadt ist von Luxushotels gesaeumt. Richtige Palaeste. Wir finden ein angenehmes Guesthouse und erkunden die Stadt. In einem guten Khmer Restaurant werden wir von drei Angestellten gleichzeitig bedient und in einem Spa laesst uns eine grandiose Massage die Anstrengungen des Tages vergessen.

Grenze nach Kambodscha. Im schmalen Niemandsland zwischen Thailand und Kambodscha gibt es zahlreiche Casinos.
Und so sieht es links und rechts der Strasse aus.
Der Hinterhof unseres Taxi-Unternehmens. Hier sind wir vom Bus in unsere Autos gestiegen. Kurz davor wollten sie uns nebenan in einer Wechselstube mit einem unglaublich schlechten Wechselkurs zum Geldwechseln ueberreden.
Unser Auto fuhr mit Gas und Benzin. Hybrid. An der Tankstelle war die Dichtung zur Gasflasche etwas undicht. Wir sind dann mal schnell ein paar Meter weggelaufen.
Gastankstelle in Kambodscha.

Benzin gibt es natuerlich auch. (Wir haben spaeter dann aber sogar noch richtige Tankstellen gesehen.)
Wohnungen am Strassenrand.
Stromversorgung.

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